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Im Yoga geht es um grundlegende Dinge wie Bewegen und Atmen,
um Wahrnehmen und Entspannen, aber ebenso um Anspannen und
Motivation. Es geht darum, eine eigene Grundlage zu entwickeln,
um sich wohl zu fühlen und die Herausforderungen des
Lebens besser und gelassener zu bewältigen.
Yoga ist ein altbewährter Übungsweg, der den
Menschen in seiner Vielfalt und Ganzheit anspricht. Die
Übungen des Yoga setzen dabei auf drei Ebenen an: Körper,
Atem und Geist. Das Besondere am System des Yoga ist die
gelungene Verbindung dieser drei Ebenen im Üben. So
lassen sich die eigenen Kraftquellen (wieder)entdecken.
- Körperübungen (asana)
fördern und erhalten die Gesundheit, halten den Körper
beweglich und fit, helfen Körperfunktionen zu harmonisieren
und Spannungen zu reduzieren.
- Atemübungen (pranayama) wirken
beruhigend auf das Nervensystem und schenken Ruhe sowie
innere Ausgeglichenheit.
- Übungen zur Konzentration und Meditation
helfen, den Geist auszurichten, stärken die Konzentrationsfähigkeit
und gelten als Voraussetzung für eine seelisch geistige
Entwicklung.
Mein Yoga-Verständnis schöpft aus einer der großen
alten Traditionen Indiens, der es gelungen ist, sich den
Bedürfnissen der heutigen Zeit anzupassen, ohne die
Verbindung zu den Wurzeln des Yoga zu verlieren. Diese Art
des Unterrichtens respektiert den kulturellen, sozialen,
körperlichen und seelischen Hintergrund des übenden
Menschen (Viniyoga). Krishnamacharya und dessen Sohn und
Schüler Desikachar haben wir es im Westen zu verdanken,
dass Yoga einen so großen Anklang findet.
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